Kundler Klamm Sperre

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Die Kundler Klamm Sperre: Warum und wann der Durchgang geschlossen ist

Die Kundler Klamm in Tirol ist ein beliebtes Naturjuwel, dessen Zugänglichkeit jedoch reguliert ist. Jedes Jahr gibt es die Kundler Klamm Sperre im Winter. Die Sperrung der Klamm dient dem Schutz der Besucher vor alpinen Naturgefahren.

Die jährliche Wintersperre: Sicherheit geht vor

Die Sperre der Kundler Klamm im Winter ist notwendig. Aufgrund der Lage zwischen den Felsen und der Exposition der Felswände besteht in der kalten Jahreszeit eine erhöhte Gefahr, weshalb die Klamm geschlossen wird. Im Vergleich zu anderen Klammen ist die Wintersperre ohnehin kürzer: Jedes Jahr beginnt die Wintersperre Mitte November und dauert bis zum 1. April des nächsten Jahres. Die Schließung ist notwendig, da der Frost immer wieder Felsen löst und es zu Steinschlag kommt. Je nach Schneelage kann in manchen Abschnitten auch Lawinengefahr bestehen.
–> die Kundler Klamm Öffnungszeiten

Kurzfristige Sperren durch Witterung

Abgesehen von der jährlichen Schließung kann die Klamm auch während der regulären Saison jederzeit kurzfristig gesperrt werden. Bei Starkregen oder anhaltendem, intensivem Niederschlag kann der Wasserpegel der Wildschönauer Ache in seltenen Fällen ansteigen. Sollte das der Fall sein, kommt es zu einer kurzfristigen Sperrung.

Kundler Klamm Sperre für Autos

Ursprünglich war die Klammstraße eine Autostraße. Um 1930 wurde die Klammstraße tatsächlich mit Autos befahren. Sie diente als direkte Verbindung vom Inntal in die Wildschönau. Heutzutage ist der Autoverkehr in der Klamm jedoch verboten, um die Natur zu schützen und ein ungestörtes Wandererlebnis zu gewährleisten.

Kundler Klamm Sperre für Radfahrer

Die Sperre der Kundler Klamm gilt auch für Radfahrer. Obwohl der Weg theoretisch breit genug für Radfahrer wäre, ist er für Fahrräder verboten – so verlockend es auch wäre, die direkte Verbindung zwischen Kundl und der Wildschönau mit dem Fahrrad zu fahren.

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